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Egal ob man Party in Playa del Ingles machen möchte, ein ruhiges Quartier zum Überwintern sucht, im Gebirge wandern geht oder Strandurlaub liebt - die kanarischen Inseln sind vielseitig genug, um jedem die perfekten Ferien zu bieten. Natürlich findet man auf Teneriffa, Lanzarote, Gran Canaria und Co. viele Ferienhäuser, in denen Hunde willkommen sind.


Die Kanarischen Inseln sind eine Inselgruppe im Atlantik. Obwohl sie zu Spanien gehören, liegen sie westlich von Afrika, etwa auf der Höhe der Grenze zwischen Westsahara und Marokko. So nah am Äquator ist es das ganze Jahr über warm, sodass viele Nordeuropäer auf den Kanarischen Inseln überwintern.

Urlaub Hund KanarenTeneriffa

Teneriffa ist die größte Insel der Kanaren und hier befindet sich der höchste Berg Spaniens mit 3.718 Metern, der Pico del Teide. Knapp 20.000 Hektar der Bergregion bilden einen Nationalpark, der in die Liste des UNESCO Weltnaturerbes aufgenommen wurde.

Ein weiteres Welterbe soll nicht unerwähnt bleiben, die Altstadt von San Crisóbal de La Laguna. La Laguna und die die Hauptstadt der Insel, Santa Cruz gehen ineinander über. In La Laguna ist es wegen der Gebirgslage immer etwas kühler als in der Nachbarstadt. Auch die Hauptstadt Santa Cruz selbst mit ihrem interessanten Parlamentsgebäude, der historischen Altstadt und dem schönen Hafen ist einen oder mehrere Besuche wert.

Weiter im Landesinneren liegt das grüne und fruchtbare Orotava-Tal und die gleichnamige Stadt. Das Tal verläuft vom Meer bis an die Ausläufer des Gebirges Las Cañadas. Die Stadt La Orotava ist sehr sehenswert - sowohl die Unterstadt mit ihren wunderschönen alten Gebäuden als auch die etwas weniger aufsehenerregende Oberstadt stehen komplett unter Denkmalschutz. Auch die Parkanlagen Jardines del Marquesado de la Quinta Roja und Jardín de aclimatación de La Orotava sind wunderschön.

Die Pyramiden von Güímar sind sechs noch erhaltene rechteckige, pyramidenförmige Terrassenbauten aus aufgeschichteten Lavasteinen aus dem 19. Jahrhundert. Bisher konnte nicht herausgefunden werden, zu welchem Zweck sie errichtet wurden.

Der Loro Parque ist ebenfalls eine viel besuchte Attraktion. Neben den etwa 350 Papageien-Arten, von denen allerdings nur einige im öffentlichen Zoo gezeigt werden, ist ein Aquarium mit Unterwassertunnel vorhanden, Shows mit Orcas, Delfinen und Seelöwen und ein Kinderland. Wie in den meisten spanischen Freizeiteinrichtungen dürfen Hunde aber nicht mit hinein.

Fuerte Ventura

Fuerte Ventura besitzt weite Strände entlang der Ostküste, die wegen des stetigen Windes gern von Surfern genutzt werden. Im Nordosten liegen große Dünengebiete, die auch teilweise durch einen Naturpark geschützt sind. Wie auf allen Kanarischen Inseln befindet sich im Zentrum ein Gebirge, hier ist aber der höchste Punkt der Berg Pico de la Zarza, der mit 807 Metern kein Vergleich zu den Bergen auf Teneriffa ist. Das Gebirge von Fuerte Ventura erinnert in großen Teilen an eine Mondlandschaft - ein ganz eigener Charme, dem viele immer wiederkehrende Urlauber erlegen sind.

Ausflüge zur Inselhauptstadt Puerto Del Rosario, den Orten Antigua und La Oliva, dem hübschen Tal, in dem sich das Städtchen Betancuria befindet, und der Insel Los Lobos, auf der viele seltene Vögel leben, runden den Urlaub auf Fuerte Ventura ab.

Reisen Hund KanarenGran Canaria

Die drittgrößte Insel der Kanaren ist Gran Canaria, die im Norden grün und fruchtbar ist, während im Süden wüstenähnliches Klima vorherrscht. Die bekanntesten Ferienorte sind Bahía Feliz, San Agustín, Playa del Inglés, Maspalomas, Puerto Rico, Mogán und der dazugehörige Fischerort Puerto de Mogán sowie Meloneras.

Beliebte Ausflugsziele sind das Höhlendorf Cenobio de Valerón, die Lorbeerwälder im Norden, der Kakteenpark Cactualdea bei San Nicolás de Tolentino an der Westküste, die Inselhauptstadt Las Palmas und die kleine Stadt San Bartolomé, um die herum viele ehemalige Pfade der Ureinwohner zu Wanderwegen umgestaltet wurden.

Lanzarote

Ganz Lanzarote wurde von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. Ganzjährig wehen frische Winde aus dem Norden und Nordosten, sodass es auch im Sommer nicht zu heiß wird. An der Westküste und im Norden ist dieser Wind so stark, dass zwar Surfer glücklich sind, nicht aber normale Badegäste. Diese finden im Süden und Osten allerdings herrliche Sandstrände vor, von denen etwa die Hälfte weißen Sand hat und die andere Hälfte den schwarzen Vulkansand, für den die Insel berühmt ist. Beliebte Badeorte sind Playa Blanca, Costa Teguise, Playa Quemada und Puerto del Carmen. Strandurlauber sollten beachten, dass es überall in Spanien in der Hauptsaison verboten ist, Hunde mit an den Strand oder ins Meer zu nehmen.

Auch Lanzarote verfügt über einen Kakteengarten in Guatiza. Andere Sehenswürdigkeiten sind die Castillos de San Gabriel und de San José in der Hauptstadt Arrecife, das Tal der Tausend Palmen bei Haría und die Montañas del Fuego im Timanfaya-Nationalpark.

La Palma, La Gomera und El Hierro

La Palma ist touristisch mäßig erschlossen, im grünen Osten liegt ein Ferienzentrum, nämlich südlich der Hauptstadt Santa Cruz die Siedlung Los Cancajos. Im heißen und eher trockenen Westen ziehen sich mehrere kleine touristische Konklaven an der Küste entlang. Vor allem Wanderer zieht es nach La Palma, sie erkunden gern die vulkanischen Gebirge im Zentrum mit der Caldera de Taburiente, einem riesigen inzwischen gut bewachsenen Krater, aber auch die Lorbeerwälder im Norden oder die noch aktiven Vulkane im Süden der Insel.

La Gomera und El Hierro werden ebenfalls gern von Wanderern besucht. Hier herrscht kein Massentourismus, es geht beschaulich und familiär zu. Beide Inselchen sind durchaus grün und für ihre Größe recht vielfältig.

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