Costa Blanca
Die Costa Blanca ist eine Küstenregion mit Sonnengarantie. Viele touristische Angebote und natürlich der herrliche Mittelmeerstrand machen sie zu einem schönen Ziel für die Ferien. Wer seinen Hund mitbringt, findet viele passende Unterkünfte, vor allem Ferienhäuser und Ferienwohnungen.
Die Costa Blanca ist eine Region Spaniens am Mittelmeer. Sie reicht von Dénia im Norden bis San Pedro des Pinatar im Süden. Entlang der Küste liegen Ferienorte wie Calpe, Altea, Villajoyosa, Santa Pola und Torrevieja. Es wurden viele Siedlungen angelegt, die ausschließlich aus Ferienwohnungen und Hotels bestehen. Da viele Deutsche entweder regelmäßig an der Costa Blanca Urlaub machen oder sogar eigene Häuser besitzen, findet man hier schnell deutschsprachigen Anschluss, aber auch Hilfe, wenn man einmal einen Arzt oder Tierarzt braucht oder andere Unterstützung sucht.In Spanien herrscht Hundeverbot an den Stränden, so dass man für einen reinen Strandurlaub mit dem Vierbeiner lieber ein anderes Land besuchen sollte oder ein Privatgrundstück finden muss, auf dem Hunde Zugang zum Meer haben.
Die Küstenstädte
Ähnlich wie viele südspanische Städte blickt Dénia auf eine arabisch-europäische Geschichte zurück und so sind auch heute noch maurische Einflüsse in der Architektur zu erkennen. Über der Stadt thront eine Burganlage, die auf das 11. Jahrhundert zurückgeht, aber immer wieder aus- und umgebaut wurde. Von hier aus ist es nicht weit zum Naturschutzgebiet Montgó, benannt nach dem gleichnamigen Berg in seinem Zentrum. Der Wanderweg PR V-152 führt durch dieses Gebiet und über den gut 750 Meter hohen Berg. Es werden auch einige großartige Höhlen an der Steilküste besucht, wie die Cova de l'Aigua und die Cova del Camell.
Calpe selbst ist nicht unbedingt sehenswert, aber in der Umgebung befinden sich einige schöne Ziele, z. B. die Salzseen, an denen Flamingos leben oder der 332 m hohe Penyal d'Ifac. Der Felsen ist durch einen schmalen Landstreifen mit dem Festland verbunden und steht unter Naturschutz. Ein Wanderweg führt durch einen kleinen Tunnel auf den Gipfel bis zur Carallot-Spitze.
Benidorm ist eine ansehnliche Stadt mit einem hübschen historischen Kern. Andererseits besitzt sie die größte Hochhausdichte weltweit (gerechnet auf die Zahl der Einwohner), denn hier siedelten sich viele Ausländer an, vor allem aus dem Vereinigten Königreich. Die beiden Freizeitparks Terra Mítica und Mundomar liegen in Benidorm, beide erlauben jedoch nicht, Hunde mit in den Park zu bringen.
Alicante ist eine große Stadt mit einer wundervollen Altstadt, schönen Parkanlagen und einer großen Burg oberhalb der Stadt. Von hier aus kann man nicht nur auf die Balearen reisen, eine kürzere Bootsfahrt bringt Besucher auf die Insel Tabarca, die in alten Zeiten ein Rückzugsgebiet von Piraten war. Von Menschenhand Erschaffenes wie die Stadtbefestigung sind ebenso sehenswert wie natürliche Gegebenheiten, z. B. die Grotte Cueva del Llop Marí.
Innerlandes
Viele schöne Dörfer sind noch sehr ursprünglich, vor allem, wenn sie etwas weiter von der Küste entfernt liegen.Das Dorf Jalon beispielsweise ist bekannt für seine Weine, Rosinen und Mandelprodukte und für seine Embutidos, luftgetrocknete Wurstsorten. Jeden Samstagsvormittag findet ein riesiger internationaler Flohmarkt statt.
Guadalest hat nur etwas mehr als 200 Einwohner und ist trotzdem ein Anziehungspunkt für Touristen. Hier gibt es neben einer Burg und dem alten Viertel viele kleine Geschäfte und vor allem mehrere Museen. Darunter das Stadtmuseum, ein historisches Automusuem, das Mikrominiaturmuseum und ein Museum für zeitgenössische Kunst.
Ein weiteres schönes Ziel ist der Palmengarten der Stadt Elche, der von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Es ist die größte Palmenbepflanzung Europas mit über 11.000 Palmen, von denen einige etwa 300 Jahre alt sind. Da der Stadtpark in den Palmengarten integriert ist, findet man auch andere Pflanzen vor.

