Rumänien
Urwälder, die Strände der Schwarzmeerküste, ursprüngliche Dörfer und hohe Gebirge, dieses Land hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Wer mit seinem Hund eine Reise nach Rumänien macht, braucht allerdings ein wenig Abenteuerlust, denn hier ticken die Uhren noch etwas anders!
Die Schwarzmeerküste
Ebenso wie das Nachbarland Bulgarien ist Rumänien für seine Schwarzmeerküste bekannt, die allerdings nur 245 Kilometer lang ist. Städte und Badeorte wechseln sich hier ab, so dass genügend Unterkünfte zu finden sind: Portiza, das mondäne Mamaia, die Hafenstadt Constanta, Eforie, Tuzla, Costinesti, 23. August, Olimp, Neptun, Jupiter, Venus, Saturn, Mangalia, 2. Mai und Vama Veche sind die wichtigsten. Südlich des Küstenstreifens schließt sich die Region Dobrudscha an, die bis nach Bulgarien reicht. Hier siedelten schon im 6. Jahrhundert v. Chr. die Griechen, gefolgt von den Römern. Im 19. Jahrhundert war die Gegend von einer ethnisch gemischten Bevölkerung aus Bulgaren, Türken, Rumänen, Tataren, Lipowanern, Ukrainern, Gagausen und Dobrudschadeutschen besiedelt. Entsprechend vielfältig sind die Architektur der Städte und ihre Monumente.Im Norden der Küste bildet die Donau ein Delta, eine faszinierende Landschaft. Das Labyrinth aus Flussarmen, Seitenarmen, Altwassern, Seen und Schilfbeständen beheimatet über 300 Vogelarten, z. B. Krauskopfpelikan und Zwergkormoran.
Karpaten
Die Karpaten dominieren die rumänische Landschaft. Das Gebirge, das sich auch durch Teile Polens, der Slowakei, der Ukraine und Serbiens zieht, macht einen großen Teil der rumänischen Landesfläche aus.Die Süd-Karpaten zwischen Brasov und Petrosani besitzen einen felsigen hochalpinen Charakter und erreichen mit dem Moldoveanu eine Höhe von 2544 Metern. Wer hohe Berge liebt, wird begeistert über die Transfagarasan sein, die höchste Bergstraße des Landes. Bergsteiger finden ein Paradies vor. Aber auch Kultururlauber finden Ziele für Besichtigungen, z. B. die 1914 fertiggestellte Sommerresidenz von König Carol I. in Sinaia, die durch ihren Stilmix besticht: Italienische Renaissance trifft auf Barock und Historismus-Fachwerk, alles versehen mit vielen Türmchen. Das Bauwerk trägt den Namen Schloss Peles.
Zwei Klöster stehen auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes: Kloster Horezu und Kloster Curtea de Arges, beide in landschaftlich wunderschönen Tälern gelegen.
Die West-, Ost- und Nordkarpaten sind von großen zusammenhängenden Waldgebieten geprägt - den größten in West- und Mitteleuropa. Hier gibt es noch echte Urwälder und über ein Drittel der europäischen Wölfe, Luchse und Bären haben ihre Heimat in diesem Gebiet.
Ganz im Herzen des Landes liegen die Transsilvanischen Alpen, die den ältesten Nationalpark der Karpaten beherbergen, den Park Retezat - eine faszinierende Landschaft aus Gletscherkesseln, seltsamen Felsformationen und gezackten Kämmen auf der einen Seite, grünen Tälern und Gletscherseen auf der anderen.
Der Hund in Rumänien
Angst vor halb-wild lebenden Hirtenhunden, Krankheiten und überhaupt den Gegebenheiten in Rumänien, das hält wohl so manchen Urlauber davon ab, mit seinem Hund eine Reise in dieses noch sehr ursprüngliche Land zu machen. Die Erlebnisse sind dann sehr unterschiedlich - der eine Hund verträgt sich hervorragend mit den frei lebenden Kollegen, dem anderen muss man mit dem Stock zu Hilfe eilen. Mal reagieren die Dorfbewohner mit unglaublicher Liebenswürdigkeit und Freundlichkeit auf den Vierbeiner, mal ist eher das Gegenteil der Fall. Wenn man kein bisschen abenteuerlustig ist, dann sollte man vielleicht lieber auf ein "erprobteres" Ferienland zurückgreifen.Hier ein sehr positiver Reisebericht:
http://www.partner-hund.de/info-rat/urlaub/reisereportagen/rumaenien/im-land-der-freien-hunde.html

