Montenegro
Montenegro ist touristisch noch wenig erschlossen, doch die herrlichen Küstenorte, alte Städte und die unberührte Natur im Landesinneren sind eine Reise wert, auch mit dem Hund.
Montenegro ist etwa so groß wie Tirol, aber durch den Kontrast von Bergen, Küste und Flusstälern ein durchaus abwechslungsreiches Reiseziel. Hunde haben allerdings nicht den Stellenwert wie bei uns, weswegen man sich rechtzeitig um geeignete Unterkünfte kümmern sollte - dass ein Hund mit ins Haus oder Hotelzimmer darf, ist alles andere als selbstverständlich.Die Einwohner Montenegros leben meistens in den Städten und Flusstälern, sodass die Ferienorte am Meer eher klein sind.
Benannt ist Montenegro nach den Gebirgen im Landesinneren. Sportliche Menschen und Hunde wandern z. B. im Nationalpark des Durmitor, durch den sich die tiefste Schlucht Europas zieht oder im Gebirgsmassiv der Bjelasica, in dem sich einer der größten Urwälder Europas befindet.
Wer lieber Meer und Kultur genießen möchte, ist in der Boka Kotorska gut aufgehoben. Die Doppelbucht mit den umgebenden Bergen lädt zum Strandurlaub ein, aber auch zu Spaziergängen in die alten Städte, z. B. das fast 2000 Jahre alte Kotor mit seiner UNESCO-geschützten Altstadt. Hier wurde die 4,5 Kilometer lange Stadtmauer fast vollständig erhalten. Die romanische Sankt-Tryphon-Kathedrale ist eines der Bauwerke, die man unbedingt besichtigen sollte, aber auch andere Kirchen und die wundervollen Straßenzüge der Altstadt sind sehenswert.Die Region rund um den Skadarsee ist ein Nationalpark. Ornithologen mit braven Hunden werden hier auf ihre Kosten kommen, wenn sie das schwüle Klima nicht fürchten.

