Großbritannien
Wunderschöne grüne Landschaften, wahrhaft pittoreske Städte, Kultur, Strände und eine große Leidenschaft für Hunde: All das findet man beim Urlaub in England, Nordirland, Schottland und Wales.
Großbritannien ist ein oft unterschätztes Reiseland. Es sei immer regnerisch oder nebelig, heißt es, und Hunde dürfen sowieso erst nach sechs Monate Quarantäne einreisen. Tatsächlich liegt z. B. Südengland am Golfstrom und ist damit im Jahresdurchschnitt deutlich wärmer und sonniger als Deutschland, was man auch an den vielen Palmen sieht, die dort wachsen! Seit einigen Jahren gilt das PETS, das es Hunden unter bestimmten Bedingungen ermöglicht, direkt einzureisen - man muss nur frühzeitig, nämlich mindestens sechs Monate vor der Fahrt, mit den Vorbereitungen beginnen. Genauere Informationen finden sich unten im Kapitel "Einreisebedingungen".England
England ist ein wunderschönes hügeliges grünes Land mit entzückenden kleinen Dörfern und interessanten Städten. Engländer lieben Hunde, daher hat man dort einen leichten Stand und findet überall Gleichgesinnte, Tierärzte sowie tierfreundliche Unterkünfte. Natürlich gibt es auch hier etliche Freizeitattraktionen, die nicht mit Hund besucht werden dürfen, z. B. viele Schlösser und Parks. Allerdings werden dort oft spezielle Schattenparkplätze für Hundebesitzer angeboten und die Parkwächter achten darauf, dass es den Hunden gut geht. Wer den Kot seines Hundes nicht entfernt, muss mit hohen Strafen rechnen.
Südengland mit seinen Seebädern und die südwestlichen Grafschaften Devon und vor allem Cornwall mit seinen unzähligen Ferienorten am Meer und im Land sind wohl die bekanntesten Ferienregionen Englands.Die Hauptstadt London ist immer eine Reise wert, allerdings nicht unbedingt das beste Ziel für Hundebesitzer. Zwar gibt es immer wieder hübsche und teilweise auch große Parks, aber es ist das ganze Jahr über sehr verkehrsreich und überlaufen. Ängstliche Hunde kommen hier schnell an ihre Grenzen und ganz stressfrei ist es wohl für keinen Hund.
Nordengland hat einen eher schlechten Ruf, weil hier einige Industrie-Städte angesiedelt sind, die wirklich nicht sehr pittoresk sind, z. B. Leeds und Manchester. Wenn man diese Städte meidet findet man aber interessante und landschaftlich reizvolle Regionen vor, wie z. B. den Lake District in Cumbria oder in Yorkshire die Moore und die herrliche Stadt York, die schon zur Römerzeit eine bedeutende Rolle spielte.
Schottland
Schottland ist je nach Region hügelig oder bergig und in großen Teilen, z. B. den Highlands, eher dünn besiedelt. Ein Fünftel der fünf Millionen Schotten leben jeweils etwa zur Hälfte in der südwest-schottischen Stadt Glasgow und der im Südosten liegenden Stadt Edinburgh. Obwohl Edinburgh hübscher ist, lohnt auch das größere Glasgow einen Besuch. Schottland ist ein klassisches Wanderland. Andere Urlauber fahren von Ort zu Ort und besuchen die Fjord-ähnlichen Lochs, die unzähligen Burgen und Burgruinen und die malerischen Städtchen.Wales
Wales ist ebenfalls eine sehr schöne Ferienregion, in der der Urlauber gelegentlich mehr Schafe als Menschen antrifft. Wer nicht die Einsamkeit sucht, macht an den gut besuchten Stränden Urlaub, z. B. im südwalisischen Seebad Aberystwyth oder besucht die oft ebenfalls sehr schönen Städte wie Cardiff.Nordirland
Nordirland ist heute ein sicheres Reiseland. Typische touristische Ziele sind der Giant's Causeway, ein Naturdenkmal bestehend aus rund 40.000 Basaltsäulen am Meer, der größte See der britischen Inseln, der Lough Neigh, die verschiedenen Nationalparks und das Seenland fon Fermanagh. Die beiden größten Städte sind Belfast mit seinem Castle, einer Normannenburg aus dem 12. Jahrhundert und Derry, dessen mittelalterliche Altstadt Grund genug für einen Besuch ist.Unterkünfte und Unternehmungen
Alle Teile des Vereinigten Königreichs eignen sich gut für lange Wanderungen oder kürzere Spaziergänge. Cottages, Ferienwohnungen, Hotels, Bed & Breakfasts und ganz kleine private Unterkünfte - es ist nicht ganz billig hier Urlaub zu machen, aber die Möglichkeiten sind vielfältig.In Irland und England gibt es die Möglichkeit, Hausboote zu mieten und so gemächlich vom Wasser aus Landschaft, Dörfer und Städte zu erkunden, das macht sicher auch vielen Hunden Spaß, sobald sie das Schiffchen einmal als ihr Zuhause erkannt haben. Genügend Ausflüge an Land macht man ja sowieso, sodass das Gassi Gehen nicht zu kurz kommt.
Hunde sind im Allgemeinen zwischen Ostern und dem 1. Oktober an den populären Stränden verboten. Auf den typischen Seepromenaden der Seebäder darf man aber mit ihnen spazieren gehen. Außerdem hat Großbritannien so viel Küste, dass man außerhalb der Badeorte überall auch schöne, wenig besuchte Küstenabschnitte findet, die auch Vierbeiner betreten dürfen.

