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Frankreich

Wer hier Urlaub mit seinem Hund macht, beweist Geschmack - Frankreich ist für sein gutes Essen, köstliche Weine und herrliche Landschaften bekannt, z. B. die grüne Normandie, die sanften Hügeln entlang der Loire oder die mediterrane Provence.

Urlaub Hund FrankreichFrankreich ist in Europa eines der größten Länder und somit auch landschaftlich und klimatisch sehr vielfältig. Die Normandie und die Bretagne im Nordosten sind eher kühl, die Provence, die Aquitaine und das Languedoc im Süden gehören zu den warmen Ferienregionen. Im Inneren des Landes reisen viele Touristen zu den Schlössern im Loire-Tal. In der Südosthälfte ist das Land gebirgig, Hauptgebirge sind die Pyrenäen, das Zentralmassiv, die Alpen sowie die Vogesen im Osten. Die Inseln Korsika und Elba sind ebenfalls gern gewählte Reiseziele. Nach London ist Paris die Stadt mit den meisten Touristen-Übernachtungen in Europa. Und überall kann man gut essen und trinken - kein Wunder, dass Frankreich ein beliebtes Reiseland ist.

Hundebesitzer können sich nicht beklagen: Fast überall werden ihre Vierbeiner gern gesehen. Nur an der Cote d'Azur ist man etwas pingelig, sprich die meisten großen Strände sind in den Sommermonaten für Hunde verboten und die wenigen kleinen Hundestrände werden von Touristen oft als schmutzig beschrieben. Ferienwohnungen oder Ferienhäuser zu finden, die auch Hunde willkommen heißen, ist kein Problem.

Überall in Frankreich ist es in der Zeit zwischen April und Oktober verboten, Hunde im parkenden Auto warten zu lassen. Die Polizei ist dann berechtigt, das Auto aufzubrechen und den Hund zu befreien.

Die schönsten Dörfer Frankreichs

Wer nach Kriterien für einen Urlaub mit Hund in Frankreich sucht, freut sich vielleicht über die Vereinigung "Die schönsten Dörfer Frankreichs" (Les plus beaux villages de France). Dörfer, die sich bewerben, werden genau begutachtet und nur aufgenommen, wenn sie ganz strengen Kriterien entsprechen. Die Liste der derzeit 151 Dörfer ist also eine gute Grundlage für eine Rundreise. Gerade wenn man in der Hauptreisezeit unterwegs ist, sind diese kleinen Dörfer doch selten so überlaufen wie die typischen touristischen Ziele - damit tut man nicht nur sich selbst, sondern auch seinem Hund einen Gefallen.

Gesundheit

Im Süden des Landes muss man mit den üblichen Krankheitserregern rechnen: Die braune Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus) überträgt Babesiose, Ehrlichiose und Hepatozoonose - teilweise durch ihren Biss, teilweise weil Hunde sie fressen. Der gemeine Holzbock (Ixodes ricinus) überträgt Lyme-Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis. Stechmücken übertragen den Herzwurm (Dirofilariose). Sandmücken können Leishmaniose übertragen. Die Virenkrankheiten Leptospirose, Parvovirose und Staupe werden durch verschmutztes Futter oder Kontakt zu anderen Tieren übertragen werden.

Überall gibt es, vor allem von April bis Oktober, Zecken. Wer mit Spray und Halsband vorsorgen will, muss sich informieren, weil viele Produkte nicht kombiniert werden dürfen. Deswegen sollte vor dem Urlaub ein Tierarzt aufgesucht werden und am besten auch anschließend, damit ausgeschlossen werden kann, dass sich der Hund mit einer Krankheit infiziert hat.

Tollwut kommt in vielen Regionen von Frankreich vor. Haustiere, aber auch Waldtiere und Fledermäuse können diese Krankheit übertragen. Bei Bisswunden sollte deswegen vor Ort ein Tierarzt aufgesucht werden.