Finnland
Finnen sind hundebegeistert, deswegen gibt es kaum ein besseres Land für den Urlaub mit dem Hund, sei es an einem der hunderttausend Seen, am Strand oder in der Nähe einer Stadt.
Finnland macht es Hundebesitzern recht leicht, dort den Urlaub zu verbringen. Schon bei der Anreise erfreuen einige Fährgesellschaften, z. B. Finnlines, Hund und Mensch mit speziellen Kabinen. Natürlich muss man rechtzeitig buchen, um eine dieser Kabinen reservieren zu können.Es ist kein Problem, Unterkünfte zu finde, die Haustiere akzeptieren - nichtsdestotrotz sollte man bei der Buchung immer nachfragen, ob Hunde akzeptiert werden. In Restaurants sind Hunde meistens verboten.
In Finnland sind ausreichend Automaten vorhanden, aus denen man Tüten für die Hinterlassenschaften seines Hundes ziehen kann. Außerdem gibt es viele Hundeplätze: eingezäunte Wiesen, in denen die Hunde ohne Leine herumtoben können.
Sonst herrscht meist ein recht strenges Gebot, Hunde an der Leine zu führen, vor allem zwischen dem 1. März und 19. August.
Finnland hat tausende von Seen (davon etwa 56.000 mit einer Größe von mindestens einem Hektar). An vielen davon stehen Sommerhäuschen, in denen Finnen und Ausländer ihren Sommerurlaub verbringen. Diese Urlaubsart oder Rundfahrten oder auch Camping sind sicher recht gut für den Urlaub mit dem eigenen Hund geeignet.
Auch ein Besuch in der Hauptstadt Helsinki ist empfehlenswert - die Stadt gilt als Hochburg des Klassizismus und Jugendstils. Der schneeweiße Dom ist ebenso sehenswert wie die orthodoxe Uspenski-Kathedrale im russisch-byzantinischen Stil. Aber auch wer sich nach Shopping oder Kultur sehnt, z. B. weil er gerade einige Wochen in der finnischen Wildnis verbracht hat, ist in Helsinki gut aufgehoben. Diverse Flaniermeilen mit Geschäften, Museen und Theater sorgen für gute Unterhaltung. Ungefähr 30 % des Stadtgebietes bestehen aus Wäldern oder Parks - das freut die vierbeinigen Besucher.Finnland ist außerdem für seine 13 Wintersportzentren bekannt. Dies ist aber für Hundebesitzer nicht so verlockend, weil der Hund doch während der sportlichen Aktivitäten seiner Menschen meistens zu Hause bleiben muss.

