Bulgarien
Bulgarien ist ein schönes Ziel sowohl für Wanderer als auch für Strandurlauber und neben den Naturschönheiten gibt es viele kulturelle Höhepunkte zu sehen, z. B. in den beiden großen Städten Sofia und Plowdiw. Wer Urlaub mit dem Hund macht, stößt zwar hier und da auf Hindernisse, findet aber sicher Lösungen für die meisten Probleme.
Strandurlaub mit dem Hund
Bulgarien liegt zwischen Rumänien im Norden und der Türkei und Griechenland im Süden, entsprechend warm ist das Klima. Die Küste am Schwarzen Meer ist über 350 Kilometer lang, genug Platz für den Strandurlaub. Besonders bekannt und beliebt sind die Ferienregionen am Goldstrand und am Sonnenstrand. Aber überall ist die Küste schön und auch die mal sandigen, mal waldigen Dünengebiete dahinter laden zum Spazierengehen ein.Viele Reisende landen in der drittgrößten Stadt Bulgariens, Varna (oder Warna), und bleiben gleich dort, um am Goldstrand Urlaub zu machen. Aber auch weitere Badeorte laden Touristen ans Schwarze Meer ein, z. B. Slynchev den, Sveti Konstantin, Chajka, Zlatni Pjasyci oder Evksinograd.
Weiter südlich liegt die viertgrößte Stadt des Landes, Burgas, ebenfalls an einer beliebten Küstenregion, dem Sonnenstrand. Wer mal etwas anderes sehen mag, besucht die antike Stadt Nessebar, die auf einer Halbinsel liegt und dank ihrer gut erhaltenen Altstadt zum Weltkulturerbe der Unesco gehört.
Die Gebirge Balkan, Rhodopen und Pirin
Das Balkangebirge verläuft in West-Ost-Richtung und seine höchste Erhebung ist der Botev mit 2376 Metern. Herrliche Wald- und Flusslandschaften eignen sich hervorragend zum Wandern. Im Inneren des Gebirges liegt der Zentralbalkan-Nationalpark, der wiederum neun Naturschutzgebiete beinhaltet, vier davon Biosphärenreservate. Ein guter Ausgangspunkt, um den Park zu erkunden ist die Stadt Troyan, deren Kloster selbst einen Ausflug wert ist. Von hier aus gelangt man gut zu weiteren sehenswerten Ortschaften wie Tscherni Ossam, Apriltzi, Schipkovo und Tschiflik.Die Rhodopen im Süden des Landes reichen bis nach Griechenland. Sie bilden ein gigantisches Labyrinth von Bergen, Tälern und Schluchten, oft bewaldet. Mit Ausnahme einiger Wintersportorte ist diese Region touristisch kaum erschlossen. Ein Ausflugsziel ist das Dorf Kovatschevitza, das zum Architekturreservat erklärt wurde, weil hier über 100 historische Häuser erhalten sind.
Der Pirin zieht sich durch den Südwestteil von Bulgarien zwischen den Flüssen Mesta und Struma sowie Predela und Parilska. Sein nördlicher Teil ist ein richtiges Paradies für Bergsteiger, nicht zuletzt wegen der mehr als 130 Bergseen. Die Mineralquellen werden in verschiedenen Kurorten therapeutisch verwendet, übrigens nicht nur in dieser Region, sondern in ganz Bulgarien. Im Norden des Gebirges befindet sich der Nationalpark Pirin, der wegen seiner bemerkenswerten biologischen Vielfalt in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes aufgenommen wurde. Die Sandsteinpyramiden von Melnik und Karlanovo und der Weinbau machten dieses Gebiet bekannt.

