Die Ankunft am Urlaubsort
Wenn man am Urlaubsort ankommt, sollte man nicht erst auspacken, sondern auf die Bedürfnisse des Hundes eingehen, der – auch wenn er Reisen augenscheinlich gut verkraftet – nach der Fahrt erst einmal gestresst ist.
- Spazieren gehen – nach der Reise muss der Hund nicht nur Blase und Darm leeren, sondern auch Spannung abbauen, denn eine längere Fahrt bedeutet Stress für ihn.
- Ferienunterkunft gemeinsam erkunden – gemeinsam mit seinem Menschen soll der Hund Zimmer, Wohnung oder Haus in Ruhe erkunden und durchschnüffeln können.
- Wasser anbieten – und dabei gleich den von zu Hause mitgebrachten Napf dort hinstellen, wo er den Urlaub über bleiben soll. Auch der Fressnapf kann gleich dazu gestellt werden. Für die Näpfe sollte man eine Plastikunterlage mitbringen, die man leicht reinigen kann, wenn der Hund geschlabbert hat.

- Futter sollte zur gewohnten Fressenszeit angeboten werden und zwar das Futter, das der Hund von daheim gewöhnt ist, mindestens in den ersten Tagen. Wenn er am ersten Tag nicht fressen will, ist das kein Problem – biete ihm einfach am nächsten Tag zur gewohnten Zeit wieder etwas an.
- Der Schlafplatz sollte so ausgewählt werden, wie der Vierbeiner das von zu Hause gewöhnt ist, z. B. neben dem Bett. Es ist gut, wenn das heimische Körbchen oder wenigstens eine vertraut riechende Decke mitgebracht wurde. Sucht sich der Hund aber trotzdem einen anderen Platz, dann sollte man ihm dort seinen Schlafplatz einrichten.
- Wenn es geht, sollte der Hund nicht unmittelbar nach der Reise allein in der Ferienwohnung bleiben, z. B. weil Herrchen und Frauchen essen gehen. Lässt es sich nicht vermeiden, dann sollte man darauf achten, erst gemeinsam mit dem Hund einige Zeit im Feriendomizil zu verbringen und ihn dann nur ganz kurz allein zu lassen.
- Den Hund an den ersten Tagen am Urlaubsort angeleint lassen – dadurch fühlt er sich sicherer und es wird vermieden, dass er den Anschluss zur Familie verliert und dann den Weg zur Ferienunterkunft nicht mehr findet.

