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Wintersport mit dem Hund

Wintersport mit dem Hund

Auch viele Hunde haben Spaß bei Schee und Eis. Jedoch sind nicht alle Wintersportarten geeignet, und man sollte auf den Ausflug ins glitzernde Weiß vorbereitet sein.

Hund WintersportWintersport ist meistens nicht geeignet, um den Hund mitzunehmen, z. B. Abfahrtsski oder Snowboarding. Selbst wenn man einen Ort fände, wo der Hund niemanden stört, kann er unmöglich die enormen Geschwindigkeiten aufrecht erhalten, die man hier erreicht.

Was geht aber mit dem Hund? Natürlich ein Spaziergang im Schnee! Allerdings sollte man die Hundepfoten vor dem Hinausgehen schon mit einer talgigen Salbe eincremen, die es extra dafür im Fachhandel gibt. Etwas weniger wirkungsvoll ist Vaseline. Es empfiehlt sich auch, die Haare zwischen den Pfotenballen abzuschneiden, denn daran bilden sich eisige Klumpen, die dem Hund Schmerzen bereiten. Während des Spaziergangs sollte man auch ab und zu die Pfoten kontrollieren und eventuelle Eisklümpchen entfernen. Manche Hunde dulden auch spezielle Schuhe, die jedoch im Tiefschnee leicht verloren gehen. Nach dem Spaziergang spült man die Pfoten mit lauwarmem Wasser ab und cremt sie noch einmal ein.

Wenn man selbst Schneeschuhe oder andere Hilfsmittel benutzt, muss man die Fitness seines Hundes gut einschätzen. Er sinkt in den Schnee viel tiefer ein und muss sich daher in anstrengenden Sprüngen fortbewegen, das sollte man ihm nicht zu lange zumuten!

Auch wer auf Flüssen oder großen Seen Schlittschuh läuft, überfordert seinen Hund schnell - man selbst gleitet mühelos dahin, während der Hund auf dem harten rutschigen Boden Hochleistungssport absolviert.

Ferien Hund LanglaufLanglauf mit dem Hund

Wie sieht es mit dem Langlauf aus? Diese Sportart ist, wenn man den Hund nicht überfordert, durchaus hundetauglich. In Deutschland gibt es jedoch nur wenige Loipen auf denen Hunde erlaubt sind. Diese sind oft als spezielle Hundeloipen zugelassen, aber meistens nur zwischen 1,5 und 6 Kilometern lang und kreisförmig angelegt. Es gibt Loipen, auf denen Hunde nicht explizit verboten sind, in Deutschland bekommt man dort jedoch oft trotzdem Ärger von den anderen Läufern, die finden, dass Hunde hier nichts verloren haben oder die sich über die gelben Pfützchen im weißen Schnee am Wegesrand ärgern.

Wer mit seinem Hund Langlauf macht, muss ihn so führen, dass er nicht auf der Spur selbst läuft, nicht in geschützte Wälder rennt und dort das Wild stört und natürlich müssen seine Hinterlassenschaften entfernt werden.

In den meisten anderen Ländern ist es übrigens weniger problematisch, seinen Hund zum Langlauf mitzunehmen. Unsere Nachbarn in Österreich, der Schweiz und Frankreich verfügen über viel mehr Langlaufstrecken, auf denen Hunde ihre Menschen begleiten dürfen. Auch in Finnland, Schweden und Norwegen sind Hunde willkommene Begleiter. In Deutschland können örtliche Hundeschulen oft gute Tipps geben, ob man seinen tierischen Freund lieber daheim lässt oder gut mitnehmen kann.

Für alle Unternehmungen gilt: Wer sich draußen bewegt, braucht Wasser. Schnee in größeren Mengen aufzunehmen führt oft zu Magenverstimmungen, deswegen sollte man sich selbst und dem Hund auf jeden Fall eine Wasserflasche mitnehmen, wenn man länger als eine Dreiviertelstunde unterwegs ist.

 

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