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Mit Hund am Strand

Mit Hund am Strand

Strandurlaub ist etwas Herrliches: Das blaue Meer rauscht, der weiße Sand glitzert in der Sonne, und wenn es zu heiß ist, kühlt man sich im Wasser ab. Die meisten Hunde begleiten ihre Menschen gerne dabei, buddeln, rennen, spielen mit den Wellen, schwimmen oder apportieren Stöckchen.


Leider wird der Urlaub dann manchmal gar nicht so schön, wie man ihn sich von zu Hause aus ausgemalt hat. Wir geben einige Tipps, damit ihr rundum gelungene Ferien am Meer mit eurem Hund verbringen könnt.

Urlaubsvorbereitung: Welches Land soll es denn sein?

mit hund am strandEs geht schon bei der Überlegung los, wo es hingehen soll. Je nachdem, wo man wohnt, ist man schnell an der Nord- oder Ostsee, an den Stränden in Deutschland, Belgien, den Niederlanden oder Dänemark. In all diesen Ländern gibt es spezielle Hundestrände, sodass man nicht befürchten muss, überall Verbotsschilder vorzufinden und mit seinem Vierbeiner gar nicht an den begehrten Strand zu dürfen. Auch hat hier der Hund einen ähnlichen Stellenwert wie bei uns. Aber Achtung: Schon in den Niederlanden findet man kaum einen Vergnügungspark, Zoo oder Einrichtungen dieser Art, in denen Hunde ihre Menschen begleiten dürfen. Und gerade in unseren nördlichen Gefilden gibt es auch im Sommer nun einmal keine Schönwettergarantie. Man muss also damit rechnen, nicht jeden Tag am Strand zu verbringen.

Will man ziemlich sicher sein, auch wirklich den Großteil seines Urlaubs im Freien verbringen zu können, bieten sich die Mittelmeerländer an. Aber in Griechenland, Spanien und Portugal gibt es wenige oder keine Hundestrände, und gerade in der Hauptsaison herrscht an den Stränden strenges Hundeverbot. Hier muss man sich also einsame Buchten fernab der Ferienzentren suchen oder sich mit Flüssen behelfen, wenn man gemeinsam mit seinem Vierbeiner baden gehen möchte. Dort wo Flüsse ins Meer fließen, herrscht dann oft verstärkte Gefahr, was die typischen Mittelmeer-Hundekrankheiten angeht, die sich über Zecken oder Flöhe verbreiten. Der Hund muss also ein spezielles Insektenhalsband tragen, um geschützt zu sein.

Eine Alternative sind oft Campingplätze, Hotels oder hundefreundliche Ferienhäuser, die auf dem eigenen Grundstück Zugang zum Meer haben und dort dann auch Hunde zulassen.

Eine gute Idee ist es, andere Hundebesitzer zu fragen, wo sie einen schönen Urlaub mit dem Hund verbracht haben, das ist auch im Internet z. B. in Haustierforen möglich.

Viele Hundebesitzer fahren besonders gern nach Frankreich und Italien mit dem Hund, weil die Menschen dort keine Angst vor Hunden haben und es viele Möglichkeiten gibt, gemeinsam mit dem vierbeinigen Familienmitglied an den Strand zu gehen.

Worauf müssen Hundebesitzer am Strand achten?

Natürlich erst einmal darauf, ob der Hund hier auch mitgehen darf. Achtung - es gibt Gegenden, da dürfen Hunde zwar an den Strand, aber nicht ins Wasser!

Hund StrandWenn es sehr heiß ist, muss man unbedingt darauf achten, dass der Hund sich abkühlen kann. Vor allem wenn er nicht gern ins Wasser geht, muss er ein Plätzchen im Schatten finden. Trotzdem sollte man nicht die heißeste Zeit des Tages am Strand verbringen, vor allem nicht mit jungen, kranken oder alten Hunden. Zu schnell können auch Tiere einen Hitzschlag bekommen.

Selbstverständlich muss man nicht nur für sich selbst, sondern auch für die Fellnase Wasser mitnehmen und zwar reichlich. Es gibt übrigens faltbare Wassernäpfe, die man gut einstecken kann. Weiterhin darf der Hund nicht zu viel Salzwasser aufschlecken, z. B. wenn man ihm Stöckchen ins Wasser wirft - das ist sehr ungesund!

Nach dem Strandbesuch muss man den Hund mit Süßwasser abduschen oder baden. Das Salzwasser schadet dem Fell und der Haut darunter. Dazu kommt, dass der Hund bei der Fellpflege sonst viel Salz ableckt, was zu Magenkrankheiten und anderen Problemen führen kann.

Übrigens findet der ideale Urlaub am Meer für den Hund wohl eher nicht in der Hauptsaison statt, denn da muss man viel Rücksicht auf andere Menschen nehmen. Viele Stunden am Strand sind für etliche Hunde auch nicht so interessant und angenehm. In der Nebensaison dagegen kann man sich am Strand so richtig austoben, rennen, lange Spaziergänge mit seinen Menschen machen, und als Hund findet man es im Wasser ja auch schon bei 15 Grad schön!

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